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 Kisch Island
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Der Iran öffnet seine Schatztruhe
Das alte Persien wird wieder zum Reiseziel für Kulturfreunde
Von Katharina Brauer
Isfahan - Am Geburtstag des Propheten Mohammed ist Isfahans berühmter Imamplatz noch abends spät mit Leben erfüllt. Die von Moscheen, Palästen und doppelgeschossigen Arkaden umschlossene Rasenfläche, einst das Polospielfeld Schah Abbas I. und heute Unesco-Weltkulturerbe, gleicht einem Picknickplatz. Ganze Familenclans sitzen am Boden, plaudern und trinken Tee. Die Männer haben Wasserpfeifen mitgebracht, deren Blubbern und würziger Apfeltabakduft die Luft erfüllt. Die Frauen tragen lange dunkle Kittel und Kopftücher, die älteren einen Tschador, die konservative iranische Kleidung. Die Stadt in 1575 Meter Höhe vor der Kulisse des Zagrosgebirges gilt als schönste Stadt des Orients, wovon sich seit zwei Jahren wieder Reisende aus aller Welt überzeugen. Auch für Iraner, die ihr Land neuerdings gern wieder Persien nennen, ist dies der Ort mit der höchsten Lebensqualität. Zwar blicken die gestrengen Augenpaare von Chatami und Chamenei von der Fassade des Aliquapu-Palastes auf das bunte Treiben des Imamplatzes, doch sind ihre Konterfeis deutlich kleiner als noch vor einem Jahr. Zaghafte Zeichen der Lockerung sind vor allem an der Kleidung junger Studentinnen ablesbar. Die Kopftücher sind ein Stück weiter hinter den Haaransatz gerutscht, die Mäntel tailliert und kürzer. Seit letzten Sommer dürfen Schulmädchen sogar offiziell auch "helle, fröhliche Farben" tragen. Bescheidener Glamour findet eigentlich nur hinter verschlossenen Türen in Privathäusern statt. Eingeladen werden Reisende nur allzu gern. Schließlich hat Gastfreundschaft Tradition im Iran, was die Regierung in diesem Jahr mit dem in Kooperation mit der World Tourism Organization proklamierten Jahr eines "Dialogue between Civilizations" offiziell unter Beweis stellen will. Begegnungen mit Fremden suchen junge Perser jedoch vor allem, weil die Neugier auf Informationen aus dem Ausland groß ist; ebenso der Wunsch, das Schulbuch-Englisch in ungestörter Atmosphäre anzuwenden und dem Gast zu zeigen, dass zu Hause vieles anders ist als in der Öffentlichkeit. So auch bei der Studentin Vinus und ihren beiden Freundinnen. Flotte Sonnenbrillen waren am Morgen auf dem Campus das einzige modische Statement der schwarz verhüllten Gestalten. Kaum wieder zu erkennen sind sie abends, als sie mit offenen Haaren, in engen T-Shirts und Schlaghosen lachend die Wohnungstür öffnen. Bei Limonade, Pistazien und Bryan-Adams-Musik fragen sie nach dem Leben in Deutschland und den neuesten Modetrends. Nur eine Stunde dauert der Flug von Isfahan nach Schiraz. Unter Karim Khan Zand 1750 persische Hauptstadt, empfängt die heutige Millionenstadt ihre Besucher mit einer Silhouette prächtiger Minarette und Kuppeln, die ihre Tulpenknospen-Formen in den fast immer blauen Himmel recken. Saadi und Hafis, Persiens berühmteste Dichter, waren hier zu Hause. Ihr poetischer Geist scheint in den ihnen zu Ehren eingerichteten Gärten und Mausoleen noch heute lebendig zu sein. Zumindest frisch verliebte Paare glauben an das dichterische Schutzpatronat und kommen in den Flitterwochen gern nach Schiraz. Hauptmagnet der Stadt jedoch ist das Shah Cheragh-Mausoleum, das die Grabstätte von Sayyed Mir Ahmad, dem Bruder des schiitischen Heiligen Imam Reza, beherbergt. Tschador für Frauen ist hier Pflicht, für die bunt gekleideten Quashqai-Frauen der umliegenden Wüstenregionen ebenso wie für die wenigen Touristinnen. Unbeholfen mühen sie sich ab mit dem am Eingang geliehenen, vertrackt rutschigen Stück Stoff und durchsuchen unter dem Schmunzeln der Iranerinnen fieberhaft ihre Taschen nach Sicherheitsnadeln. Trotz strengen Dresscodes ist die Pilgerstätte nicht nur ein Ort frommer Andacht, sondern auch entspannter Geselligkeit. Überall im Innenhof sitzen Grüppchen beisammen und unterhalten sich. Das gleiche Bild, jedoch strikt nach Geschlechtern getrennt - Männer geben ihre Schuhe zuvor links, Frauen rechts ab -, bietet sich im Innern des Schreins. Im Glitzerlicht der Spiegelscherben an Wänden und Decke haben die Frauen endlich, so scheint es, einen öffentlichen Kommunikationsort gefunden - die wenigen Teehäuser, die man in Isfahan und Schiraz findet, sind eher eine Männerdomäne. Dass in Persien einst prunkvolle Feste mit internationalen Gästen gefeiert wurden, wird deutlich bei einem Besuch in der antiken Residenzstadt Persepolis, 50 Kilometer nördlich von Schiraz. Hervorragend erhaltene Reliefs an den Palastwänden zeigen das Reich Kyros des Großen als toleranten Vielvölkerstaat, der seine in regionalen Trachten abgebildeten Ethnien als multikulturelle Bereicherung begriff. Eine Kuriosität: Der Öffentlichkeit wieder zugänglich ist Persiens größtes Partyzelt, das einst Schah Reza Pahlewi 1971 aus Anlass der 2500-Jahr-Feiern der persischen Monarchie errichten ließ. Goldstuck und roter Plüsch, Kristallleuchter und Spiegel sind vollständig erhalten und wirken umso gespenstischer in der kargen Wüstenlandschaft genauso die damals angelegten Alleen und Parkplätze, auf denen jetzt die Kinder des Wärters Fußball spielen. Monumentale Weltabgeschiedenheit umfängt Besucher vor allem in Bam, der 20 Hektar großen "Geisterstadt der Wüste", eine Tagesreise östlich von Kerman. In die Teppichstadt, auch sie in einer Flugstunde von Isfahan aus erreichbar, locken Sufi-Heiligtümer und die schönsten Badehäuser des Orients, in denen man heute bei Wasserpfeife und Tee klassische persische Musik hören kann. Bald schon sollen Reisende auch ehemalige Karawansererien vermehrt als Hotels nutzen können. Dies zumindest sieht ein Entwicklungsplan der Tourismusbehörde vor. Vorbild ist das landesweit beste Hotel, das Abbasi in Isfahan, das Fünf-Sterne-Luxus in altperischem Ambiente bietet. Informationen: Für die Einreise ist ein Visum erforderlich, das bei Gruppenreisen vom Veranstalter organisiert wird. Einzelreisende erhalten ein Visum gegen eine Gebühr von 125 Mark bei der Konsularabteilung der Botschaft der Islamischen Republik Iran (Podbielskiallee 65-67, 14195 Berlin, Tel. 030/84 35 30), die auch Reisebroschüren versendet.

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Persiens klimatische und topographische Vielfalt ist erstaunlich. Auf wenigen Kilometern erfährt man jahreszeitliche Wechsel. Oft findet er auf eine Seite der Bergkette Schnee und auf der andern eine drückende Hitze. Zwischen der heißesten und der kältesten Gegend kann der Temperaturunterschied am gleichen Tag dreißig bis vierzig Grad Celsius betragen. Begrenz im Norden und im Süden durch zwei Gewässer, das Kaspische Meer und den Persischen Golf. Es ist gekennzeichnet durch hohe Bergketten, die wie von Himmelshand auf endlose Wüsten gesetzt zu sein scheinen. Von den Bergen fließen die lebensspendenden Bäche, die ihr Wasser den Ebenen zuführen und grüne Oasen inmitten einer kargen und majestätischen Umgebung schaffen. Groß sind auch die Unterschiede in der Vegetation und der Landschaft zwischen den Küstenprovinzen am Kaspischen Meer und den trockenen Gegenden der Zentralwüste sowie zwischen den östlichen und den westlichen Provinzen, die beiden charakteristischen Elemente der persischen Kultur hervorgebracht haben und die traditionell als die östliche und die westliche bekannt sind. Doch diese Vielfalt mit oft ausgesprochen lokaler Prägung wird geeint durch den blauen Himmel, und durch seine Berge, Wüsten und Gewässer. Zusammen haben diese Elemente ein ausgewogenes ökologisches System geschaffen, das den natürlichen Hintergrund für eine der traditionsreichsten und dauerhaftesten Kulturen der Welt bildet.
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Persepolis Palast

Tschehl-Setoon Isfahan

Kerman Ganjali

Persepolis Säule

Masch'had Imam Reza

Passargade Kyros

Tabriz Shahgoli

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Kerman Bagh

Shiraz-Shahcheragh

Kermanshah Taghe-Bostan

Teheran Azadi

Yazd

Yazd-Windturm

Arg-Bam

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   Kisch Island (Perle des persischen Golfes)::    TOP
 
Die Insel Kisch ist eine der schönsten Inseln im Süden des Landes, sie befindet sich im Osten des Persischen Golfs und ist eine freie Handelszone. Auf Kisch werden alle Wassersportarten geboten. Das Meerwasser ist klar und türkisfarben, der Küstensand schneeweiß und sehr fein. Hier herrscht subtropische Hitze, die aber im Winter, am Anfang des Frühlings und am Ende des Herbstes sehr mild und angenehm wird. Kisch ist in 70er Jahre eine starke KOnkurenz der Monte arlo gewesen, erstklassige Holtes Unter anderem ist die Insel speziell für westliche Turisten eingerichtet.

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