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98% der Iraner sind angehörige des Islams, davon ca 92% Schiiten und 6% Sunniten, Rest sind : Christen 0,4% Anhänger, Juden 0,1%, Zarathustrier (Parsen) 0,04% Anhänger der antiken Religion Persiens vor der islamischen Zeit, Bahaiis 0,8% Anhänger einer Religion, die 1844 in Persien entstand und andere Minderheiten :::

Islam °!° Christentum°!° Judentum °!° Zarathustrismus °!° Ba'haaiis °!°


   Islam ::    TOP
 
Die Iraner gehören der schiitischen Richtung innerhalb des Isalms an. Anlaß zur Abspaltung von der ursprünglichen Gemeinde war - nach Mohammads Tod im Jahre 632 n. Chr. - die Frage der rechtmäßigen Stellvertretung, des Kalifats ( Khalife(chalifa) = Stellvertreter). Muhammad hatte keinen männlichen Nachkommen hinterlassen und keine eindeutige Nachfolgeregelung getroffen. Die ersten Kalifen stammten aus dem unmittelbaren Freundeskreis des Propheten und fanden auf dem Wege des Konsensus Anerkennung. Dann entwickelten sich Rivalitäten, bei denen sich auf der einen Seite die Adelsfamilie der Omaiyaden durchsetzte und eine Kalifendynastie begründete. Auf der Gegenseite stand eine Partei, die die Legitimität der ersten Wahl-Kalifen und die Ansprüche der Omaiyaden bestritt und die Meinung vertrat, daß von vornherein nur 'Ali, der Vetter und Schwiegersohn des Propheten, und dessen Nachkommen als nächste Verwandte zur Kalifenwürde berechtigt wären - m. a. W. daß in der Familie des Propheten ein göttliches Charisma wirke, das über die Nachkommen weitergereicht werde. ' Alis Anhängerschaft,
die "schi'at 'Ali" (= Partei' Alis), bald nur noch "schi'at" (Schia) genannt, erkannte nach dem Tode' Alis, der als vierter Kalif (656-661) dem Omaiyaden Mu'awiya unterlag und ermordet wurde, die Omaiyaden-Kalifen der "sunnitischen" ( = rechtgeleiteten) Richtung nicht an und glaubte weiter an die Bestimmung der Nachkommen' Alis zu Nachfolgern des Propheten. Dabei sah sie in den Nachkommen' Alis nicht nur das jeweilige weltliche Oberhaupt- wie bei den Sunniten -, sondern auch den Träger der geistig-religiösen Führerschaft der muslimischen Gemeinde als "Imam" ( = religiöser Vorsteher) . Daher wurden sie auch als Imamiten bezeichnet. Der Islam kam unter den Wahlkalifen 'Umar(Omar)(634-644) und 'Uthman(Ossmaan) (644-656) nach Iran und verbreitete sich dort in der sunnitischen Richtung. Die Schlacht von Nihawand (642), in der die Sassaniden entscheidend geschlagen wurden und die die Überflutung des iranischen Hochlandes durch die muslimischen Araber vorbereitete, kann unter dem Gesichtspunkt der heute lebenden Generation als das folgenschwerste Ereignis in der iranischen Geschichte bezeichnet werden: Es leitete die Islamisierung Irans ein, brachte den Iranern eine neue - wenngleich für ihre Sprache wenig passende - Schrift und verknüpfte Iran nicht nur in religiöser, sondern auch in kultureller Hinsicht - und hier in empfangender und gebender Weise - mit dem arabisch-muslimischen Herrschaftsbereich, der von Zentralasien und Indien bis nach Nordafrika und Spanien reichte. Die Islamisierung Irans ist nicht schlagartig erfolgt. Die Eroberer hatten zunächst kein Interesse an einer zwangsweisen Bekehrung, da die Nicht-Muslime zum Steuerzahlen verpflichtet waren und sie diese Finanzquelle nicht entbehren konnten. Der Finanzdruck der Steuern und die allgemeine soziale und kulturelle Schlechterstellung legte den Nicht-Muslimen jedoch den übertritt nahe, zumal der traditionelle Glaube, der Zoroastrismus, erstarrt war und die sozial führende Schicht des vergangenen Sassanidenreiches sich aus Gründen der Besitzstandswahrung an die neuen Herren angelehnt und deren Glauben frühzeitig angenommen hatte. Die einfache Bevölkerung ist dann vielfach ihren Herren gefolgt. Was zunächst Opportunismus war, ist in den folgenden Generationen echtes Bekenntnis geworden. Erst später ist mit der mystischen Bewegung (Sufitum) ein missionarischer Eifer entstanden, der wesentlich zur Gewinnung der zoroastrischen Restgemeinden beitrug. Dieser Vorgang hat sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt und ist letztlich erst durch die Safawiden abgeschlossen worden. Trotz der Islamisierung und der den Iranern gewährten Wirkungsmöglichkeiten im Abbaassiden-Reich ist ein defensives Verhältnis zur arabischen Herrenschicht und ein Verlangen nach nationaler Selbstbehauptung erhalten geblieben. Das hat dazu geführt, dass sich die Iraner der Schia, die ursprünglich eine arabische Bewegung war, zugewandt, sie mit iranischem Geistesgut durchsetzt und schließlich zu ihrer eigenen Sache gemacht haben. Der Tod ' Alis und die darauffolgenden Vorgänge haben deshalb eine nachträgliche Aufwertung und Anreicherung mit apokryphen Details erfahren; sie sind für die Schia von zentraler Bedeutung und spiegeln sich in Gedenktagen, insbesondere den Muharram-Prozessionen, und anderen religiösen Veranstaltungen wider. Wichtig sind dabei alle die Momente, die den tragischen Ablauf der Ereignisse, die Schlechtigkeit der Omaiyaden und die Leiden der' Aliden herausstellen; sie rechtfertigen deshalb eine breitere Darstellung. ' Alis Unglück fing damit an, daß er- obwohl im Kampf erfolgreich - sich zu einem Schiedsgericht übertölpeln ließ, das er im Sinne seines Auftrages und seiner Überzeugung nicht akzeptieren konnte. Das führte zu Spaltungen im eigenen Lager und zu seiner Ermordung; die Omaiyaden setzten sich infolgedessen durch.

  Christentum::    TOP
 
Christen waren in Iran lange bevor der Eingang der Islam. Über 90% der Christen im Iran gehören zu traditionell christlichen Armeniern, welche zuerst, in Jolfa - Nord West Grenze Irans- sesshaft waren, dann siedelten sie noch "Neue Jolfa" in Esfahan, in der Zeit von Shah Abbas I. Es gibt kleine Gmeinde von Protestanten, Röm Katholiken, Orthodoxe, Evangelisten und anderen. Kirchen gibt es in grosse Städte Irans, wie: Orumiye', Tabriz, Tehern, Esfahan (besonders in Vorort von Jolfa), Shiraz und Provinz Azarbaayjan .
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   Judentm::    TOP
 
Nach der islamische Revolution 1979, ist die judische Population gefallen , trotzdem sind noch einige Gemeinde in Hamadan, Teheran, Schiras und Isfahan. In Bazar sind sie in Bereich Juwelen- b.z.w Schmukhandel tätig. In Hamadan gibt es eine Synagoge. .....

   Zarathustrismus::    TOP
 
Zarathustra verkündet als einen Hauptpunkt seiner Lehre einen monotheistischen Glauben. Als höchstes Prinzip im Schöpfungsvorgang und Weltgeschehen erkennt er den "Herrn Weisheit" Ahura Mazda.
Zarathustra, wie er seit Nietzsche hier bekannt ist, in Persien Zardosht genannt, war der Reformator des alten iranischen Magierglaubensemit einiger Wahrscheinlichkeit glaubt die Wissenschaft, die Zeit seines Auftretens im 6. Jhdt. v. Chr. Annehmen zu können. Zardosht entstammte einer fürstlichen Familie. Er verkündete ein rein dualistisches Weltprinzip, auf der einen Seite der Lichtgott "Ahura Mazda", auf der anderen der Böse, "Ahriman", die beide als Symbole von Licht und Finsternis miteinander rangen. Der Sieg des Lichtes wurde voraus gesagt. Der freien Entscheidung des Menschen blieb überlassen, sich auf dieser Erde zu dem einen oder anderen Prinzip zu bekennen. Die reine Lehre des Zardosht ist in der Sammlung "Avesta" niedergelegt, leider jedoch ist nur ein ganz geringer Teil bis heute erhalten geblieben. Hinweise für die Gläubigen enthalten die "Zend-Schriften", Jahrhunderte später geschriebene Kommentare zum "Avesta". Die Verehrung des heiligen Feuers hat den Zardosht-Anhängern irrtümlich den Ruf der "Feueranbeter" erngetragen. Neben dem Feuer sind auch Wasser, Erde und Sonne heilig, darum konnten ihre Toten - denn der Tod gilt als unrein- keinem dieser heiligen Elemente anvertraut werden. Die Toten wurden in den sogenannten "Türmen des Schweigens" ausgesetzt, wo die Leichen von den Geiern aus der Welt geschafft wurden. In den Jahrhunderten, die mit dem Achaemidenreich beginnen und mit der Eroberung durch die Araber enden, war der Glaube des Zardosht Staatsreligion. Priester hüteten die Heiligen Feuer in den Tempeln; das Feuer erschien den Gläubigen überhaupt als das reinste Element, das vorstellbar war. Reines Reden, reines Handeln und reines Denken, das waren die Hauptvorschriften dieser Religion der alten Iraner, das Wort "Iraner" in der alten Bedeutung der Bezeichnung "Arier". In Iran haben, sich Gruppen von Zadosht-Anhängern bis heute erhalten, knapp 25.000 Seelen. Kerman, Yazd und Teheran sind die Städte, wo die meisten Anhänger dieser alten persischen Religion leben. Sie genießen hohe Achtung auch unter den Moslems, denn sie werden als Träger des Geistesgutes aus Persien stolzer Vergangenheit betrachtet. .

   Ba'haaiis::    TOP
 
Eine andere Religion-Minderheit ist, die 1844 in Iran gegrundete Glaubenrichtung, genannt Ba'haii. Bei der Konstitution von 1979, wurde diese Religion nicht anerkannt. Viele Ba'hai-Anhänger haben das Land verlassen und in Ausland emigriert.
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