about     °!° service     °!° news     °!° werbung     °!° contact     °!° shopping
zeit
   P e r s i a n o °!°  Persiano wünscht Ihnen während des Aufenthalts viel Freude °!°

persiano.de
 
HTML I R A N
Geschichte Geschichte
HTML Natur
HTML Kunst
HTML Kultur
HTML Literatur
HTML Städte
HTML Bevölkerung
HTML Sprache
HTML Religion
HTML Sitten
HTML Musik
HTML Sport
HTML Food & Fruit
HTML Chat
HTML Humor
HTML News
HTML Reise
HTML pers. Namen
HTML Shopping
HTML [:Adresse:]

Traditioneller Sport °!° Moderne Sportart °!° Fussball °!° Ringen °!°

   Traditioneller Sport (Warsesch -e Baastaani)::    TOP
 
Die sportliche Betätigung in Iran hat in der kulturgeschichtlich bestimmten Variante des "Warsesche Baastaani" in "Sur-chane" ( = Haus des Kraftes) eine außerordentlich lange Tradition, die auf die Zeit nach der Islamisierung durch die Araber zurückgeht, möglicherweise aber noch ältere Vorläufer hat. Es handelt sich um rituelle athletische Übungen, die in den erwähnten "Häusern des Kraftes" stattfinden, mit einem schnellen Drehtanz um die eigene Achse (Tscharchidan) beginnen und dann in Kraft- und Geschicklichkeitsübungen übergehen; dazu gehören Liegestütze auf einem Stützbrett (bis 1000 und mehr), Schwingen und Werfen von Keulen aus Walnussholz (mil), die 40 oder 4-6 kg schwer sind, Stemmen von 60-120 kg schweren Holzschilden (sang) aus der Rückenlage und Hinundherschwingen von schweren eisernen Rasseln in der Form eines Bogens (Kabbaade) über dem Kopf. Den Schluss bildet oft ein Ringkampf. Die einzelnen Übungen werden in ihrem Rhythmus und wechselndem Tempo von einem in erhöhter Position sitzenden Rezitator (Morsched) gelenkt, der Verse aus Firdausis Schahname und religiöse Texte in gesangsähnlicher Form rezitiert und dazu Trommel und Glocke schlägt. Die Athleten (Pahlawan), die mit reichbestickten Lederhosen bekleidet sind, führen ihre Übungen in einem relativ kleinen, vertieften Rund (Go'd = Grube) aus; sie haben ihren "Vorturner" (Miaandar) in der Mitte und begleiten ihre Übungen mit Rufen wie "Ya Allah" und "Ya 'Ali" (= O Allah und O 'Ali). Verschiedene historische Strömungen verbinden sich hier zu einem geistig, moralisch und religiös bestimmten Ritual der Körperertüchtigung, das im 14. Jahrhundert seinen Höhepunkt und seine Ausprägung fand: Dazu gehört das ursprüngliche Ideal des an Firdausis Rustam orientierten Helden, später hinzugekommen ist das Ideal eines Verteidigers des schiitischen Glaubens, insbesondere in der Zeit der Gefährdung durch die ( zumeist arabischen) Vertreter der Sunna. Mit dem letzteren sind auch Momente des Sufiturns hineingekommen, die z. B. in der ordensähnlichen Organisation der Mitglieder eines "Sur-Chane" ihren Ausdruck finden: Bewerber müssen verschiedene Stufen durchlaufen, ehe sie vom Novizen (No'tsche) zum Pahlawan aufsteigen. Die starke Betonung der ethischen Seite, die in Form eines Codex beherrscht werden muß, bringt es mit sich, dass das Sur-Chane in seiner Idealform durchaus nicht auf bloße Muskelprotze beschränkt ist, sondern auch bei den kultur- und traditionsbewussten Kreisen der Elite des Landes in hohem Ansehen steht und dort auch aktive Teilnehmer findet.

   Moderne Sportart::    TOP
 
Moderne Sportarten haben erst in den 20er und 30er Jahren in Iran Eingang gefunden. 1925 wurde der erste Fußball-Club gegründet; später kamen andere Sportarten wie Volleyball, Leichtathletik, Radrennsport, Schwimmen und Gewichtheben dazu. Aus der Tradition der Pahlawan heraus ist es nur verständlich, daß Kraftsportarten wie Ringen und Gewichtheben in Iran besonderes Interesse fanden. 1948 nahm Iran in London zum erstenmal an einer Olympiade teil und gewann im Gewichtheben eine Goldmedaille.

  Fussball::    TOP
 
Moderne Sportarten haben erst in den 20er und 30er Jahren in Iran Eingang gefunden. 1925 wurde der erste Fußball-Club gegründet; später kamen andere Sportarten wie Volleyball, Leichtathletik, Radrennsport, Schwimmen ... dazu. ABER in heutige Iran, keine Sportart ist so populär wie der Fussball, in jeder Ecke des Landes wird mit Leidenschaft Fussball gespielt. In Moment spielen viele iranische Athleten in Europa, Asien und Amerika. Alle ersten Transfer aus Iran geschah im Jahre 1978 nach der WM in Argentinien, 2 iranische Fussballer (A. Eskandarian und I. Daanaifar) wurden von einer amerikanischen Club in Vertrag genommen. Nach der Revolution (1979) ist dem iranischen Fussball Nichts zu Gute gekommen, Krieg u.s.w.


  Ringen::    TOP
 
Aus der Tradition der Pahlawan heraus ist es nur verständlich, daß Kraftsportarten wie Ringen und Gewichtheben in Iran besonderes Interesse fanden. Ringen hat eine lange Tradition im Iran, diese Sportart ist, neben Fussball sehr beliebt, alein in provinzieller Feste wie z.B Hochzeit wird gerungen. In internationale Ebene; hatte Iran namhafte Ringer, wie A. Movahed, der in Guinesbuch der Rekorde immer noch mit 7 Goldmedalie auf 2. Platzt nach
A. Medvid-der Ruse- steht. Und G. Takhti ( Jahan Pahlawan) mit meherere internationale Erstplatzierungen, er war sehr Volksnah, es kommt daher, weil er am Anfang mit Warsesche Baastaani (sur Chane) begonnen hat, er war schon Pahlawan befor er das Ringen auswählte.


  ©persiano.de  alle Rechte Vorbehalten